Smartwatch Schutzfolie

Smartwatch Schutzfolie Samsung

Für die meisten Smartphone-Nutzer sind Display-Schutzfolien längst selbstverständlich, denn das Display ist nach wie vor das empfindlichste Bauteil an einem Smartphone. Schutzfolien halten das Glas sauber und schützen es vor Beschädigungen. Dasselbe gilt aber auch für Smartwatches. Denn mit der Zeit lassen sich kleine Kratzer oder leichte Gebrauchsspuren auf dem Display der Smartwatch nicht vermeiden. Da man diese Geräte ähnlich wie das Smartphone täglich im Gebrauch hat, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Display unschön aussieht oder gar in seiner Funktion beeinträchtigt wird, wenn ernste Schäden wie Sprünge oder Brüche auftreten. Die beste Lösung dafür bieten darum Schutzfolien, wie sie auch beim Smartphone zum Einsatz kommen, nur eben in einer kleineren Version.

(Zuletzt aktualisiert am 29. Dezember 2018)

71TrhEh2X4L._SL1500_Neben der Tatsache, dass eine gute Schutzfolie Deine Smartwatch vor Kratzern schützen kann, wird die Uhr auch vor leichten Stößen geschützt. Eine matte Schutzfolie kann Deine Smartwatch zudem sogar vor neugierigen Blicken von der Seite und vor starker Sonneneinstrahlung auf dem Display schützen.

Vorteile einer Smartwatch-Schutzfolie

Wie bereits erwähnt, leidet das Display der Smartwatch bei regelmäßiger Benutzung naturgemäß unter unbeabsichtigten Berührungen mit harten Gegenständen. Reißverschlüsse oder Knöpfe an Jacken beim An- und Ausziehen, Türrahmen, Tischkanten oder Treppengeländer. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen das Display ungewollt in Kontakt mit seiner Umgebung kommt. Eine Schutzfolie kann da bestens Abhilfe schaffen. Gute Schutzfolien sind so dünn, dass sie nahezu unsichtbar wirken. Kratzer landen nicht mehr auf dem Display direkt, sondern nur auf der Folie. Auch kann man ganz einfach Fingerabdrücke wegwischen. Zudem steigert eine Schutzfolie den Wiederverkaufswert der Smartwatch, da das Display neuwertig und Kratzer frei bleibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Falle einer Beschädigung der Folie durch Kratzer diese ganz leicht und preisgünstig gewechselt ist und die Smartwatch im Nu danach wieder wie neu aussieht. Viele Schutzfolien kommen darum auch gleich im Set zu mehreren Stück, damit man immer Ersatz parat hat.

Welche Arten von Display-Schutzfolien gibt es?

Die einfachste Variante ist die, die einem sicher als erstes in den Sinn kommt: eine weiche, dünne Folie die auf der dem Display zugewandten Seite extrem glattflächig ist und durch die Oberflächenadhäsion darauf haftet. Ohne Kleber. Solche Folien haben den Vorteil, dass sie sehr preisgünstig zu haben sind. Der Nachteil ist aber, dass sie oft selbst einigermaßen kratzempfindlich sind und nach einer Weile ausgetauscht werden müssen. Aber dafür sind sie ja da.

Die andere Möglichkeit sind speziell auf das jeweilige Uhrenmodell und seine Displayform und -größe angepasste gehärtete Schutzgläser, die deutlich resistenter sind gegen Verkratzen und oft sogar gegen Fingerabdrücke. Das heißt, manchmal sieht das Display mit der Schutzfolie sogar besser aus als ohne.

 

 

Als Drittes gibt es noch -zumeist für die Apple Watch- komplette Schutzgehäuse, die nicht nur das Display sondern auch die Seiten der Smartwatch schützen. Diese sind wirklich nur dann zu empfehlen, wenn Du Deine Smartwatch unter Extrembediungen trägst. Zum Beispiel bei rauhen Outdooraktivitäten, oder auf der Baustelle, wo es sehr wahrscheinlich ist, dass Du damit irgendwo anstößt und die Uhr beschädigst. Ansonsten sind diese Hülle im Alltag eher nachteilig, weil sie naturgemäß die Uhr sehr dick machen und nicht besonders elegant aussehen. Aber das ist wiederum Geschmackssache. 🙂

Last but not least: Die neueste Technik, um ein Display zu schützen, ist eine „flüssige Haut„, die eine gewisse „Selbstheilungsfunktion“ hat. Der spezielle Kunststoff sorgt dafür, dass erlittene Kratzer mit der Zeit „zusammenschmelzen“ und damit von selbst wieder verschwinden. Sie sind etwas komplizierter aufzubringen, weil dafür vorher eine Flüssigkeit auf das Display aufzutragen ist, mit der es aber möglich ist, die Folie perfekt genau auszurichten. Vom Prinzip her so ähnlich wie bei Sonnenschutzfolien für Autofenster.

Die Herausforderung: Schutzfolie auf die Smartwatch aufkleben

Das ist oft der Teil, der viele davon abschreckt, einen Displayschutz zu verwenden. Man stellt sich dabei vor, dass sich die Folie, wenn sie einmal schief sitzt, nicht mehr richtig ablösen lässt, die Haftfläche umklappt und zusammenklebt und/oder das ganze am Ende dann voller Luftblasen ist. Aber keine Panik! Die meisten Schutzfolien-Sets bringen heute entweder sogar Werkzeug zum sauberen Aufbringen aufs Display mit oder sind zumindest mit „Hilfszipfeln“ oder Laschen ausgestattet, die helfen, die Schutzfolie perfekt zu platzieren.

Befolgt man einige kleine Tipps, ist es darum wirklich kein Problem, eine Schutzfolie sauber und blasenfrei aufzukleben. Natürlich solltest Du zuerst das Display Deiner Smartwatch von jeglichem Schmutz penibelst reinigen. Das gilt sowohl für die Anwendung von einfachen flexiblen Folien als auch speziellen, gehärteten Displayschutzgläsern. Dazu nimmst Du am besten ein Brillenputztuch oder ein sonstiges Mikrofasertuch und reinigt das Display erst einmal gründlich.

Beim Aufkleben der Folie musst Du nur darauf achten, dass sich kein Staub oder anderer Feinschmutz während der Aktion auf dem Display ansammelt. Darum achte auch auf eine saubere Arbeitsumgebung. Haben sich trotz aller Mühe Blasen unter der Schutzfolie gebildet, kannst Du diese ganz einfach mit einem Plastikschaber, wie er oft sogar im Set mit der Schutzfolie dabei ist, einfach zur Seite herausdrücken.

Bei gehärteten Displayschutzgläsern funktioniert das etwas anders. Da diese nicht besonders flexibel sind, kommen sie meist mit einem Saugnapf, mit dem Du sie festhältst. Anschließend entfernst Du die Klebeschutzfolie und richtest den Displayschutz über dem Smartwatch-Display aus. Wenn alles perfekt mittig sitzt, bringst Du das Schutzglas auf das Display auf und drückst es fest. Anschließend verteilst Du mit festen Streichbewegungen von innen nach außen den Kleber auf dem Display. Sollten Blasen verblieben sein, gehst Du hier genauso vor wie bei den weichen Folien und drückst sie zur Seite hinaus.

Entfernen der Schutzfolie – Was bleibt übrig?

Dies ist ein weiterer Punkt, der so manchen davon abhält, sich eine Schutzfolie anzuschaffen; die Angst, dass sie nicht mehr rückstandsfrei zu entfernen ist. Aber keine Sorge: Selbst wenn die Verbindung zum Displayglas mit einer Art Klebstoff hergestellt wird, ist nach Entfernen des Displayschutzes das Glas mit wenigen Handgriffen wieder gereinigt. Im schlimmsten Fall musst Du etwas Glasreiniger zu Hilfe nehmen, aber in der Regel genügt trockenes Abwischen mit einem Papier- oder Mikrofasertuch.

Welche Smartwatch-Schutzfolie kaufen?

Gute und günstige Smartwatch-Schutzfolien für verschiedene Smartwatchmodelle findet man zu Hauf auf Amazon. Natürlich musst Du dabei die richtige Größe für das Display Deiner Smartwatch aussuchen. Beachte auch, dass es verschiedene Arten Schutzfolien gibt: matte und klare Schutzfolien. Klare Schutzfolien verändern die Farbdarstellung des Displays nicht. Matte Schutzfolien hingegen können das Display leicht verdunkeln, schützen aber auch gleichzeitig vor direkter Sonneneinstrahlung und neugierigen Blicken. Achte vor dem Kauf genau darauf, dass die angebotene Folie für genau Deine Smartwatch passt. Natürlich kannst Du auch eine „generische“ Folie nehmen, die nur einen bestimmten Durchmesser hat, aber am besten fährst Du mit einem speziell auf Deine Uhr abgestimmten Displayschutz.

Für welche Schutzfolie Du Dich schließlich entscheidest, ist Dir überlassen. Jedoch können wir Dir versichern, dass jede Schutzfolie besser ist als keine. Klicke den nachstehenden Button und gib anschließend zusätzlich als Suchbegriff den Namen Deiner Smartwatch ein, um das Suchergebnis einzugrenzen.

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