Pebble Time Test

Pebble ist ein Pionier unter den Smartwatch Herstellern. Nach der Pebble Smartwatch kommt jetzt die nächste Smartwatch von Pebble, die den Namen Pebble Time trägt. Der Pebble Time Release ist für Ende Juli geplant. Im Gegensatz zu anderen Smartwatch Herstellern wie Apple, Samsung oder Sony, setzt Pebble auf ein ePaper-Display und eine Bedienung mit Knöpfen. Wie sich die Pebble Time in unserem Test schlägt, erfahren Sie hier.


Technische Daten Pebble Time

Im Gegensatz zu den meisten Handyuhren, lässt sich die Pebble Smartwatch, sowohl mit Android, als auch mit Apples iOS koppeln. Hat man die Uhr erst mit seinem Smartphone verbunden, behält man stets eine Übersicht über die Uhrzeit und einkommende Nachrichten. Dank des ePaper-Displays beträgt die Akkulaufzeit bis zu eine Woche. Insgesamt kann das Display der Pebble Time bis zu 64 Farben anzeigen. Klingt im ersten Augenblick zwar wenig, macht jedoch keinen großen Unterschied aus.

Display der Pebble Time

Die Displaygröße beträgt 1,25 Zoll mit einer Auflösung von 144 x 168 Pixeln. Grafiken und Schriften sind sofort abzulesen. Bei direktem Sonnenlicht kann der Pebble Time niemand das Wasser reichen, auch nicht eine Apple Watch oder LGs Watch Urbane. Die Pebble Time ist keine richtige Smartwatch, sondern eine intelligente Uhr, in einem Uhren-Design verpackt.

Akkulaufzeit Pebble Time

Der Akku hat eine Kapazität von 150 mAh. Im Inneren lebt ein Mikrocontroller ST Micro STM32F439 mit 180 MHz. Obwohl der Prozessor schwach wirkt, kommt er bei der Pebble Time bestens zurecht. Der interne Speicher beträgt 16 MByte. Verbaut wurden auch zwei Sensoren: Ein Beschleunigungsmesser Sensortec 083 TS von Bosch und ein Digitalkompass MAG3110 3D von Freescale.


Pebble Time Handson-Video


Vergleich zur Pebble Smartwatch

Verglichen mit der Pebble Smartwatch wirkt die Time natürlich edler und sportlicher. Die Time ist flacher und weniger klobig. Das Gehäuse der Pebble Time besteht aus strukturiertem Kunststoff. Das Gorilla Glas soll vor Kratzern schützen. Die Tastenanordnung ist gleich geblieben: Links oben eine Taste, auf der rechten Seite drei Tasten. Wie bei einer normalen Uhr, gibt es auch bei der Pebble Time kein Touchdisplay.

Pebble OS 3.0

Apps von der alten Pebble Uhr lassen sich problemlos beim Umstieg auf die Time übertragen. Damit die Time mit dem Smartphone verbunden werden kann, muss die Pebble Time-App installiert werden. Insgesamt stehen einem jetzt 50 Plätze für Apps zur Verfügung. Die Apps wurden komplett farbig überarbeitet. Macht aufjedenfall einiges mehr her. Die Installation der Apps geht wie gewohnt über das Smartphone. Mittlerweile stehen rund 8000 Apps zur Verfügung (die meisten sind kostenlos). Über Bluetooth werden die Apps dann einfach über das verbundene Smartphone installiert. Auf gleichem Wege installiert man auch die Updates, die Pebble zur Verfügung stellt.

Spielen Sie Musik über das Smartphone ab, so wird der Titel auf dem Display der Pebble Time angezeigt. Auf der Uhr können Sie ganz einfach den Titel vor- oder zurückspulen und die Lautstärke verändern.
Insgesamt hat die Pebble Time mit OS 3.0 eine sehr flotte Performance.

Integriertes Mikrofon

Mit einem integrierten Mikrofon können Sie ganz einfach Sprachnotizen aufnehmen und so auch auf eigehende Nachrichten antworten. Android-Nutzer kann das Mikrofon sogar bei Apps wie Facebook und WhatsApp benutzen. iOS-User können das Mikrofon aktuell nur mit Googles Gmail-App nutzen.

Auch lässt sich die Uhr durch sogenannte „Smart Straps“ nachrüsten. Das sind Armbänder, die zusätzlich über GPS oder andere Sensoren verfügen (siehe Video).

Testergebnis Pebble Time

Die Pebble Time verfügt wirklich über ein einzigartiges und durchdachtes Konzept. Keine unserer getesteten Wearables konnte so positiv überraschen. Natürlich verfügen Hersteller wie Samsung oder Apple über ein stärkeres Farbdisplay, können aber trotzdem nicht bei Sonnenschein mit der Pebble Time mithalten. In Sachen Akkulaufzeit brauchen wir erst gar nicht anzufangen. Die Time punktet mit seiner Laufzeit, einer einfachen Bedienung und innovativen Ideen. Selbst Apple User können bedenkenlos bei der Time zugreifen, da Sie auch mit einem iPhone verbunden werden kann.

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