Handyuhr

Handyuhr – das Smartphone am Handgelenk

Die Handyuhr AW-420.RX von simvalleySmartwatches sind nun schon ein paar Jahre auf dem Markt, und das Angebot an verschiedenen Marken und Modellen ist unüberschaubar riesig. Ebenso wie die Vielfalt an Funktionen, die die Smartwatches heute bieten. Es gibt bestimmte „Standards“, die inzwischen jede Smartwatch erfüllen muss, wie z. B. die Verbindung zum Smartphone, um als dessen „verlängerter Arm“ Nachrichten anzuzeigen und zu beantworten, aber auch um Anrufe anzunehmen und zu tätigen. Umso erstaunlicher ist es, dass eine Funktion heute immer noch nicht selbstverständlich ist; auch nicht bei teuren Marken-Smartwatches: Das unabhängige Telefonieren mit einer eigenen SIM-Karte. Erst das macht eine Smartwatch zu einer echten Handyuhr. Denn während früher der Begriff Handyuhr oft als deutschsprachige Variante für alle Smartwatches verwendet wurde, beschreibt man aktuell mit Handyuhren spezielle Smartwatches, mit denen man autark telefonieren kann.

Die meisten Smartwatches der teureren Preisklasse benötigen für Telefonie interessanterweise immer noch die Verbindung zu einem Smartphone. Zwar haben sie oft eingebaute Lautsprecher und Mikrofone, über die man Gespräche führen kann, aber die Abhängigkeit von einem Smartphone, um die Verbindung zum Telefonnetz herzustellen, ist sehr oft ein Hindernis und auf jeden Fall ein Komfortverlust. Zum Beispiel wenn man draußen beim Jogging ist und dabei natürlich so wenig wie möglich mit sich tragen möchte. Deshalb wollen wir uns in diesem Artikel ausschliesslich der Handyuhr widmen: was sind Vorteile, welche Modelle und Varianten gibt es, und vor allem sollte man sich eine Handyuhr kaufen?

Was ist der Vorteil einer Smartwatch mit eigener SIM-Karte?

Wenn eine Smartwatch über eine eigene SIM-Karte verfügt, macht sie das unabhängig vom Smartphone, da sie sich direkt mit dem Mobilfunknetz verbinden und man mit ihr online gehen und ohne Handy telefonieren kann. Allerdings hat diese nützliche Funktion auch einen Preis. Einerseits kostet die Aufrechterhaltung der Mobilfunkverbindung Energie, die sich in der Akkulaufzeit niederschlägt. Und andererseits muss man bei den meisten Mobilfunkverträgen einen gesonderten Tarif für die Smartwatch hinzubuchen, da diese ja eigenen Datenverkehr erzeugt.

Besonders Sportler profitieren von einer Handyuhr

Die überwiegende Mehrheit der aktuellen Smartwatches verfügt heute über zahlreiche Fitnesstracking-Funktionen, die Smartwatches bei Sportlern sehr beliebt machen. Wenn Du zusätzlich unterwegs online sein möchtest, um z. B. bei Strava live Deine Rennradrunde zu teilen, oder um Dich beim Wandern mit Google Maps zu orientieren, dann benötigtst Du entweder ein gekoppeltes Smartphone für die Verbindung zum Netz oder eben eine Handyuhr. Willst Du auf dem Fahrrad oder beim Laufen aber Dein Smartphone lieber nicht dabei haben, dann ist eine Handyuhr hier klar im Vorteil.

Verschiedene Varianten von SIM-Karten

Gegenwärtig gibt es zwei unterschiedliche Wege, wie sich eine Handyuhr technisch mit dem Mobilnetz verbindet: Über eine klassische SIM-Karte -meist in Form einer Nano-SIM- die man ähnlich dem Smartphone in die Smartwatch einsetzt. Oder über eine sogenannte „eSIM“, welche eine fest verbaute Hardware-Komponente der Smartwatch ist, und die über eine Funktion vom Mobilfunkanbieter freizuschalten ist. Aktuell verfügt am Markt nur die Apple Watch 3 über solch eine eSIM. Prinzipiell ist z. B. auch Samsungs Galaxy Gear S2 mit einer eSIM ausgestattet, diese ist jedoch in dieser Ausführung nur über Mobilfunkanbieter zu beziehen, die diese eSIM auch unterstützen. Vorsicht also beim Kauf, denn nicht alle verfügbaren Modellvarianten eignen sich zum Telefonieren ohne Handy.

Die beliebtesten Handyuhren

Unter den „großen“ Marken sind es aktuell lediglich Apple mit der Apple Watch 3 und Huawei mit der Watch 2, welche eine echte Handyuhr in ihrem Sortiment haben. Die LG Watch Urbane 2 ist derzeit nicht erhältlich. Schade, denn sie war als eine der ersten mit diesem Merkmal an den Start gegangen, eine gänzlich eigenständige Handyuhr zu sein. Die größte Auswahl an Uhren zum Telefonieren findest Du tatsächlich im Preissegment unter 100 EUR. Viele chinesische Hersteller lassen sich nicht lumpen und statten ihre günstigen Geräte mit vielen Features aus, die Markenhersteller nicht oder nur gegen Aufpreis bieten.

Hier darum eine Auswahl der besten Optionen von Handyuhren.

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Ist der Kauf einer Handyuhr sinnvoll?

Ja, wenn Dir wichtig ist, dass Du mit Deiner Smartwatch online gehen und telefonieren kannst, ohne ein Smartphone dabei haben zu müssen. Das ist vor allem beim Sport und bei Wanderungen praktisch, wenn man möglichst wenig Ballast mitführen möchte. Falls Du nicht gerade Top-Preise für eine Apple Watch zahlen kannst und wenn Dir das Prestige einer Marken-Smartwatch nicht wichtig ist, findest Du stattdessen auch mit einer „billigen“ Smartwatch die Freiheit vom Smartphone, die Du suchst.

Bist Du auf der Suche nach einer wirklichen Handyuhr zum Telefonieren ohne Smartphone, musst Du Dich also oft vom begehrten Modell einer bestimmten Marke verabschieden, weil es keine eigene SIM-Karte aufnehmen kann, oder weil der Mobilfunkbetreiber die eSIM nicht unterstützt. Ironischerweise sind es oft „No-Name-Hersteller“, deren Smartwatches ein Telefonieren ohne Handy ermöglichen.

Auf unseren Seiten findest Du zur Entscheidungsfindung außer allgemeinen Informationen, wie die besten Smartwatches, Tipps für billige Smartwatches und einer Aufstellung von Smartwatches nach Preis (unter 50 EUR, unter 100 EUR, unter 200 EUR) auch beliebte Modelle je nach Zielgruppe (z.B. Sportler, Kinder) sowie das beste Zubehör. Schau Dich um und entscheide, was Dir wichtig ist.